Bei der Badsanierung sollten in jedem Fall die Rohrleitungen aus verzinkten Rohren, Kupfer oder Kunststoffleitungen gegen moderne Verbundrohrsysteme ausgetauscht werden. Auch die Gussrohre des Abfluß tauscht man gegen schallgedämmte und doppelwandige aus Kunststoff-Formstücken

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Ein häufiger Fehler bei der Badsanierung ist der nicht erfolgende Austausch der Rohrleitungen für Abwasser, Kaltwasser und Warmwasser, die gerade in im Zusammenhang mit einer Badrenovierung nach oft mehreren Jahrzehnten ideal auszutauschen sind.

Abflußrohre sind zugewachsen, Verstopfungen sind bereits regelmäßig üblich bzw. nicht mehr auszuschließen, alte Gußrohre gammeln bzw. korrodieren von innen nach außen durch, optisch zu erkennen an `Rostblasen´ (Rostwarzen) außen am Rohr. Die alten Gußmuffen sind häufig gerissen, da mit aggressivem Zement zugespachtelt. In den Schlitzen und Schächten, in denen solche damals verlefgt wurden, herrschen darum permanent ganz schlimme hygienische Verhältnisse, eine ideale Basis für Keime, Bakterien etc., insbesondere da Fäkalien mit im Spiel sind.

Warmwasserleitungen und Kaltwasserleitungen sind durch immer höhere Kalkwerte in vielen Regionen Deutschlands verkrustet, der Rohrinnendurchmesser wird immer kleiner, der Druckverlust im Rohr steigt damit an, aus den Armaturen kommt immer weniger Wasser heraus.

Am schlimmsten sind noch immer verbaute Bleileitungen, verboten seit den 70er Jahren, aber noch immer vorhanden insbesondere in den Großstädten mit vielen oft unübersichtlichen Verhältnissen in Mehrfamilienhäusern und Mietwohnungen. Vermieter machen sich nicht erst seit Novellierung der Trinkwasserverordnung vor kurzem strafbar, denn sie müssen garantieren, dass an allen Zapfstellen im Mietobjekt die gleiche Qualität dem Mieter zur Verfügung steht, die der Versorger unten im Keller ins Gebäude einspeist. Gleiches betrifft immer noch anzutreffende Abflußleitungen (Stichleitungen) aus Blei. Blei ist ein hochgiftiges Schwermetall, das erstens im Klärwerk nur mit großem Aufwand herauszufiltern ist und das zweitens insbesondere Kleinkinder und Kinder in der Wachstumsphase sowie Erwachsene mit Leber- und Nieren-Problemen extrem belastet bzw. gesundheitlich gefährdet.

Die Rohrleitungen sind aus heute nicht mehr empfehlenswertem verzinktem Stahlrohr-Material, die Abflußleitungen aus Gussrohr. Beide Materialien korrodieren im Laufe der Jahre durch den vielen Sauerstoff, mit dem sie tagtäglich in Kontakt kommen.

Aktuelle Rohrsysteme aus Verbundstoff-Materialien bzw. Kunststof sind bedeutet hygienischer, sind glatter und bieten Kalk und anderen Stoffen damit weniger Angriffsfläche und Möglichkeiten sich abzusetzen, sind wesentlich schneller und flexibler verlegt bzw. installiert als starre Rohrleitungen, und technisch sind sie nach nunmehr zwei Jahrzehnten absolut etabliert, Kinderkrankheiten sind auszuschließen.

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